40 Milliarden mal Baden……

40 Milliarden mal Baden…….

…….zusammengezählt gehen Menschen weltweit vierzig Milliarden Mal zum Schwimmen und Plantschen in einem der Meere. Die dabei geschehenden Haiunfälle nehmen sich dabei eher bedeutungslos aus. So wurde errechnet, dass es in den USA dreißig Mal wahrscheinlicher sei, von einem Blitz getroffen zu werden, als einem Hai ins Gebiss zu geraten. Je nachdem, welche Vergleiche und Statistiken man bemüht, gilt es, zu relativieren. Auf jeden Fall steht die Anzahl der Haiunfälle in keinem Verhältnis zum Medienecho und zur Hysterie, die sie jeweils auslösen. Ein weiterer Vergleich: In Deutschland sterben jedes Jahr gegen zehntausend Menschen nach Verkehrsunfällen, in der Schweiz sind es gegen 700 Todesopfer.

Abgesehen von eventuellen Revier-Verteidigungen geschehen Haiangriffe auf Menschen in aller Regel irrtümlich. Mit im Spiel sind elektromagnetische Felder und Schwingungen sowie fehlinterpretierte visuelle Reize. Haie können bioelektrische Felder und Schwingungen wahrnehmen, wie sie auch von Booten, Motoren, Unterwassergeräten oder im Wasser plantschenden Menschen erzeugt werden. Es sind Signale, die dem Hai eine normale Beute vorgaukeln und deshalb zu einem Angriff führen können. Dabei spielt es keine Rolle, dass das visuelle Bild vielleicht ungewohnt ist; denn die bioelektrische Wahrnehmung und Schwingungen dominieren und sind auslösender Faktor. Herumplantschende Menschen erzeugen in etwa dieselben Schwingungsfrequenzen (20 – 300 Hz) wie beispielsweise die Bewegungen verletzter Fische, auf die Haie äusserst sensibilisiert sind.

Quelle:Shark Info


Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse eine Antwort