Schnorcheln + Equipment + Tips

Wenn ihr euch als nächstes Reiseziel das Rote Meer, die Malediven oder ähnliches ausgesucht habt, solltet ihr euch überlegen mit dem Schnorcheln anzufangen wenn ihr dies nicht bereits schon tut, denn das gehört einfach dazu und ihr verpasst sonst wirklich etwas ganz großartiges!

Equipment

Zum Schnorcheln benötigt ihr eine so genannte ABC- Ausrüstung dh. Maske, Schnorchel und Flossen. Diese sind oft an den Tauchbasen vor Ort zu leihen, die Gebühr dafür ist unterschiedlich und sollte vor Reiseantritt geklärt sein. Nun gibt es viele die sagen :” ne, also so einen gebrauchten Schnorchel mag ich nicht und eine Maske wo schon 1000 Leute vor mir reingespuckt haben ist auch nicht so mein Ding .” dann muß man sich eigenes Equipment kaufen und das noch zu Hause denn bei vielen Destinationen gibt es -wenn überhaupt- nur wenig Auswahl und es ist sehr wichtig, dass alles gut passt!

1. Die Maske (das Ding heißt nämlich nicht Brille!)

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Dafür solltet ihr in ein Taufachgeschäft gehen und die verschiedenen Modelle ausprobieren, der Verkäufer, der wenn ihr in ein Fachgeschäft geht auch meist Ahnung hat wird Euch sagen worauf es ankommt ua. zB. wenn ihr die Maske auf das Gesicht drückt und die Maske ohne Halteband fest sitzt und nicht herunter fällt ist das schon mal ein guter Anfang!

2. Der Schnorchel

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Es gibt ganz einfache bei denen man allerdings schon ganz gut pusten muß um eingedrungenes Wasser wieder herraus zu bekommen und es gibt Schnorchel mit einem Ventil da geht es leichter mit dem ausblasen, ich bevorzuge die zweite Variante mit dem Ventil.

3. Die Flossen

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 Hier gibt es mehrere Möglichkeiten, die häufigste, die die meisten auch kennen , das sind Schnorchelflossen mit einem Fußteil in welche man barfuß hineinschlüpft, diese gibt es mit geschlossenem Blatt oder mit einigen Öffnungen darin.

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Alternativ gibt es noch die  Splitfin da ist das Flossenblatt in der Mitte zweigeteilt mit dem Vorteil das der Flossenschlag ganz einfach ist ohne Anstrengung und weniger Gefahr einen Krampf zu bekommen, leider mit dem Nachteil bei Strömung eventuell schon arg paddeln zu müssen um von der Stelle zu kommen. Für welche man sich entscheidet ist Geschmackssache bzw. wenn Ihr wisst das dort wo Ihr schnorcheln wollt  Strömung ist, ist klar das man eher nicht zur Splitfin greift!

Das waren die Schnorchelflossen und um die Verwirrung noch zu steigern gibt es noch die so genannten Geräteflossen, diese werden meist nur von Tauchern benützt aber es gibt auch immer mehr Schnorchler die sie als angenehm empfinden.

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Hier haben wir verschiedene Geräteflossen Typen von Links nach Rechts: Splitfin, dann  ein Mittelding zwischen beiden Typen und eine sehr harte Flosse. Geräteflossen haben ein offenes Fußteil und an der Ferse nur ein Halteband heutzutage oft auch Federn die das an-und ausziehen erleichtern,  man kann sie nur mit Füßlingen tragen, von denen gibt es verschiedene Modelle genauso wie es auch viele verschiedene Typen an Geräteflossen gibt. Da wird Euch der Verkäufer auch beraten können. Eine Regel: je härter und geschlossener das Blatt- je besser der Vortrieb- und um so anstrengender der Flossenschlag.

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Der Vorteil der Geräteflossen besteht darin- das man die Füßlinge anzieht, ganz gemütlich zum Meer marschiert, egal ob der Sand oder Steg  heiß ist ob Korallenstücke oder Steine im Weg liegen,  auch giftige Stacheln werden meist  abgewehrt -und zieht die Flossen dann erst im Wasser an.

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Eine weitere Überlegung muß ich bevor ihr in den Tauchladen geht noch einwerfen, wenn man ein/zwei Stunden, manche auch länger schnorchelt ist dies meist in tropischen Gefielden mit starker Sonneneinstrahlung, nur eincremen mit einem 30er oder 50er LSF langt meist nicht, viele nehmen dann ein T-Shirt und längere Badeshorts, doch es bleibt immer etwas unbedeckt und das kann ganz ganz böse werden! es gibt ganz dünne Shirts,  Hosen und auch Anzüge aus Lykra oder ganz dünnem Neopren, das hilft sehr gegen Sonnenbrand und ist vielleicht eine Überlegung wert?

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 Auch über eine leichte Kopfbedeckung sollte,  wenn man sich die Sonnencreme nicht in das Haar (Scheitel) oder den Schädel schmieren will, nachgedacht werden.  Wie auch immer, ihr müßt Euch auf jeden Fall vor der Sonne schützen auch wenn’s blöd aussieht die, die nicht blöd aussehen wollen, dass sind jene, die man dann 2/3 Tage lang garnicht mehr sieht! Vorsichtshalber das Aloe Vera Gel nicht vergessen :ok_2:

Und los geht’s……..

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Am Urlaubsort angekommen gibt es meist Karten (s.Beispiel) wo die Riff Ein- und Ausgänge und manchmal auch Strömungen eingezeichnet sind, benutzt diese auch, bei Flut ist es auch öfters möglich irgendwo übers Riffdach zu kommen, gleiches bei Ebbe zu versuchen geht meist nicht ohne die Korallen zu beschädigen und sollte auch nicht versucht werden, dafür gibt es die besagten Karten. Sollte es solche Karten nicht geben, heißt es die nächste Tauchbasis oder auch jemanden an der Rezeption des Hotels zu bemühen irgend einer wird sicher helfen können und Auskunft geben wo man am besten Schnorcheln kann. Wenn Ihr euer eigenes Equipment habt kann es eigentlich gleich losgehen, wenn nicht müßt Ihr  erstmal welches ausleihen.

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Wenn ihr schnorcheln geht, merkt Euch die Stelle an der Ihr ins Wasser gegangen seid vor allem wenn Ihr dort auch wieder raus wollt. Achtet darauf wenn Strömung ist, dass Ihr immer als erstes gegen die Strömung los schnorchelt und dann auf dem Rückweg mit der Strömung wieder zurück kommt, so vermeidet Ihr,  wegen der Strömung viel zu weit zu schnorcheln und das Ihr dann auf dem Rückweg eine Gegenströmung habt, die Ihr vielleicht Kräftemäßig nicht mehr schafft.

Solltet Ihr einen One Way (nicht hin und zurück) Schnorchelgang machen dann kann man natürlich super mit der Strömung gehen. während des Schnorchelns bitte immer mal den Kopf aus dem Wasser heben und sich orientieren so verhindert man abgetrieben zu werden bzw. bekommt dies eher mit! Seid unter Wasser aufmerksam Ihr seid  nicht in einem Pool sondern im Ozean und da kann immer etwas unvorhersehbares passieren. Solltet Ihr doch mal abgetrieben werden, bleibt zusammen und macht durch Winken auf Euch aufmerksam, eventuell ist es dafür auch nötig die Flossen kurz abzunehmen bzw. jeder eine und damit zu winken.

 

 

 

 

 

 

 

 


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